Project-CNC-3

Werkstück einspannen

Die richtige Reihenfolge beim Einspannen verhindert verrutschende Teile, Kollisionen und Ausschuss.

Reihenfolge: Werkstück einspannen

  1. Maschine sichern
    Spindel steht, kein laufender Job, Arbeitsbereich frei von Werkzeugen und Spänen.
  2. Auflagefläche reinigen
    Nutenplatte/Opfermaterial und Unterseite des Werkstücks sauber und plan machen.
  3. Passendes Spannkonzept wählen
    Je nach Teil: Schraubstock, Niederzugspanner, Spannpratzen oder Direktverschraubung.
  4. Werkstück grob positionieren
    So platzieren, dass alle Bearbeitungsflächen erreichbar sind und keine Kollision mit Spannmitteln entsteht.
  5. Anschläge/Referenzkante setzen
    Werkstück an fester Kante oder Anschlag ausrichten, damit die Nullpunktfindung reproduzierbar ist.
  6. Vorfixieren, noch nicht voll anziehen
    Spannmittel nur leicht anziehen, damit sich die Position noch fein korrigieren lässt.
  7. Ausrichten und Planlage prüfen
    Mit Lineal/Winkel/Sichtkontrolle auf Verkanten achten, bei Bedarf neu setzen.
  8. Endgültig festspannen (kreuzweise)
    Mehrere Spannpunkte gleichmässig in kleinen Schritten anziehen, um Verzug zu vermeiden.
  9. Haltekraft prüfen
    Werkstück von Hand kräftig bewegen: kein Kippeln, kein Verschieben.
  10. Freigang und Kollisionsfreiheit prüfen
    Geplanten Fräsweg gedanklich abfahren: Fräser, Spannmittel, Schraubenhöhen und Kabel beachten.
  11. Nullpunkt setzen
    Erst nach finalem Einspannen X/Y/Z-Nullpunkt bestimmen und dokumentieren.
  12. Trockenlauf/Start-Check
    Wenn möglich ohne Materialeingriff prüfen, dann erst Fräsjob starten.

Wichtige Hinweise

Zurück zum Start